Mittwoch, 22. März 2017

Teures CDU-Erbe



Großstädter wählen linksliberaler als Landeier.
Das liegt in der Natur der Sache, da die Stadtbevölkerung deutlich höher gebildet und gleichzeitig weniger religiös ist, als Dorfbewohner.

Offensichtlich bekommt es den Städten gut, denn sie erreichen eine deutlich höhere wirtschaftliche Prokopf-Leitung als die eher CDU-regierten ländlichen Gebiete.

Immer mal wieder schafft es aber auch ein CDU-Mensch einen wichtigen Rathausposten zu erobern.
So regierte Petra Roth von 1995 bis 2012 Frankfurt, Eberhard Diepgen von 1984 bis 1989 und von 1991 bis 2001 Berlin und Ole von Beust 2001 bis 2010 Hamburg.

Solche CDU-Phasen sollte man aber nicht übertreiben.
Frau Roth wurde direkt gewählt, während es im Römer keine CDU-Mehrheit gab. Also konnte sie nicht schalten wie sie wollte.

In den Stadtstaaten Berlin und Hamburg verfügten die CDU-Bürgermeister hingegen über eine parlamentarische Mehrheit, um aktiv die Stadt zu gestalten.
Das war nicht so gut.

Diepgen und CDU-Godfather Klaus-Rüdiger Landowsky richteten mit der Bankgesellschaft Berlin/Aubis-Aktion einen Milliardenschaden an, von dem sich die Stadt bis heute nicht erholt hat.

Hamburg ist wesentlich finanzkräftiger als Berlin und konnte daher auch die finanziellen Desaster der Beust-Regierung besser verkraften.
Aber dafür ist der von der CDU angerichtete Schaden in der Hansestadt auch noch deutlich größer.

(……)  Ole von Beust, teuerster und schlechtester Bürgermeister, den Hamburg je hatte, verursachte durch seine Jahrhundertfehlentscheidungen einen zweistelligen Milliardenschaden für die Stadt.
Er traf aber nicht nur grundsätzlich diese idiotischen Entscheidungen, sondern glaubte auch noch, es liefe schon irgendwie alles von allein, wenn er einmal gesagt hätte wo es lang geht.
Der Di-Mi-Do-Bürgermeister war chronisch arbeitsscheu und kümmerte sich grundsätzlich nicht um die Umsetzung seiner grotesken Pläne. (….)

Die Elphi-Kosten, die durch Beusts katastrophales Management entstanden, kennt inzwischen jeder.
Fast eine Milliarde butterten die Hamburger Steuerzahler hinein.
Noch teurer wurde für uns aber Beusts aberwitzige Politik beim Verscherbeln der Krankenhäuser, der Versorgungsunternehmen und insbesondere bei der HSH-Nordbank.

Asklepios, HSH, Elphi Ole von Beust ist der teuerste Bürgermeister aller Zeiten
[…..]  Diese Riege erfolgreicher und verdienstvoller Bürgermeister ließe sich noch fortsetzen. Einer aber gehört wohl nicht drauf: Ole von Beust (CDU). Dabei haben sie ihn alle anfangs so gern gehabt. Smart sah er aus. Und freundlich, fast ein bisschen schüchtern kam er rüber. Als er Schill rauswarf, den koksenden und erpresserischen Innensenator, regierte er zeitweise mit absoluter Mehrheit. Am Ende stiegen sogar die Grünen zu ihm ins Bett.
[…..] Tja, wer aber heute mit etwas Abstand darüber nachdenkt, was in neun Jahren Ole eigentlich gut war, der kommt nach einigem Grübeln zu dem erschreckenden Ergebnis: Viel fällt einem da nicht ein...
Seine Fehler aber werden noch in Generationen zu spüren sein: Nehmen wir die Wohnungsnot: von Beust hat sie hervorgerufen durch eine völlig verfehlte Baupolitik.
Der Verkauf der Krankenhäuser: Schlau war der jedenfalls nicht. Dann die Elbphilharmonie: Ein wunderschönes Projekt, miserabel gemanagt. Ganz zu schweigen von den Milliarden, die im Zusammenhang mit der HSH-Nordbank verpulvert wurden!
Vieles deutet darauf hin, dass Ole von Beust einer der schlechtesten  Bürgermeister war, den die Stadt je hatte. Der teuerste ist er auf jeden Fall. […..]

Daneben gab es durch den Privatisierungswahn der Beust-Mannschaft viele „kleinere“ Baustellen, die sehr kurzfristig Gewinne einbrachten, dann aber zum Dauer ein Vielfaches an Kosten verursachten.

Um die katastrophale CDU-Finanzpolitik zu kaschieren, wurde unter von Beusts Ägide fast das gesamte Tafelsilber verscheuert. Krankenhäuser, Immobilien, Versorgungsunternehmen wurden zu Geld gemacht, um den jeweiligen Haushalt des Jahres gut aussehen zu lassen.
Daß man ein Haus wie das Wandsbeker Rathaus nur einmal verkaufen kann und dann im nächsten Jahr Miete zahlen muß, war ein zu weitreichender Gedanke für die CDU-Polithirne.

Schlimmer sind die finanzpolitischen Entscheidungen, die unter CDU-Ägide in Hamburg fielen. Das werden noch unsere Enkel ausbaden.

Was für ein Irrsinn: Die Stadt Hamburg verkaufte 2006 das Bezirksamt Wandsbek, mietete es danach wieder an. Kurzfristig wurde Geld in die klammen Kassen gespült, langfristig zahlt Hamburg so bald eine Million Euro jährlich drauf! Das zeigt eine Parlamentarische Anfrage der Linken.
[…]   Die Stadt – so viel ist klar – zahlt jährlich durchschnittlich 961.000 Euro an Mietkosten für das Bezirksamt. Ein Rückkaufsrecht wurde vertraglich nicht festgeschrieben.
Jetzt kommt heraus: Der Verkehrswert für das Bezirksamt wird laut Senatsantwort auf aktuell 11,9 Millionen Euro taxiert. Damit wird die Stadt rein rechnerisch im Jahr 2018 die Erlöse aus dem Verkauf als Miete an den neuen Eigentümer zurückgezahlt haben. Die Mietkosten von einer Million Euro laufen indes weiter.
[….]  "Hier wird der Irrsinn der Privatisierung besonders deutlich. Wir verschenken Geld an einen privaten Immobilienfonds", so Julian Georg, Fraktionschef der Linken in Wandsbek.

Die CDU und Geld. Das geht immer schief.

Bezirksamt Wandsbek: Anfrage der LINKEN offenbart "ganzen Unsinn der Privatisierung öffentlicher Gebäude"
Wie aus einer Anfrage der Wandsbeker Bürgerschaftsabgeordneten Dora Heyenn hervorgeht, zahlt die Stadt für die Gebäude des Bezirksamtes Schloßstraße 60 und Robert-Schumann-Brücke 8 monatlich knapp € 85.000.- (Nettomiete).
2006 wurden die Gebäude mit einer Bruttonutzfläche von knapp 12.000 qm durch den CDU-Senat an die Alstria Office AG verkauft. Inzwischen gehören die Grundstücke der Bayernfonds Immobilienverwaltung, München. Der Mietvertrag hat eine Laufzeit  bis zum 31.05.2031. Ein Rückkaufsrecht ist nicht vorgesehen. Für die Mietpreisentwicklung wurde eine Indexierung auf Basis des Verbraucherpreis-Indexes vereinbart.
Julian Georg, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE in der Bezirksversammlung Wandsbek:
„Für die meisten Normalbürger ist es völlig unverständlich, eine Immobilie zu verkaufen und diese dann für den eigenen Gebrauch  zurück zu mieten. In Wandsbek kommt hinzu, dass die Stadt mit dem  Kundenzentrum Walddörfer und dem Sozialen Dienstleistungszentrum (SDZ) Bramfeld zwei angemietete Einrichtungen schließen will, um monatlich einen relativ geringen Betrag von weniger als 10.000.- Euro zu sparen. Der ganze Unsinn der Privatisierung öffentlicher Gebäude wird an diesem Beispiel deutlich.“
Neben der Schloßstraße 60 und der Robert-Schumann-Brücke 8 hat das Bezirksamt für die Aufgabenerledigung der öffentlichen Verwaltung eine ganze Reihe weiterer Gebäude angemietet, die z.T. vorher im Besitz der Stadt waren. Für die Gebäude Am Alten Posthaus 2/4, Schloßgarten 9 und Wandsbeker Allee 71/73 zahlt die Stadt gut 100.000.- Euro monatlich.  Insgesamt also rund 185.000.- oder -  2,22 Mio. Euro Miete im Jahr!
Dora Heyenn:
"Im Jahr 2006 wurden die Grundstücke mit dem Argument verkauft: Wir müssen Schulden abbauen und die Netto-Kreditaufnahme verringern. Heute werden angemietete Büroflächen aufgegeben, staatliche Leistungen eingeschränkt und dem Bürger weitere Wege zugemutet  mit dem Argument: Wir müssen sparen, um die Schuldenbremse einzuhalten. Öffentlich-private Partnerschaften bringen dabei nur Belastungen für die öffentlichen Haushalte mit sich, wirtschaftspolitisch sind sie kontraproduktiv. Eine seriöse, transparente und ehrliche Haushaltspolitik sieht anders aus. Die öffentlichen Haushalte brauchen stattdessen eine verbesserte Einnahmenbasis durch höhere Steuern auf Unternehmensgewinne, auf Finanztransaktionen, auf hohe Einkommen und Vermögen.“

In besonders dreister Form versuchte sich von Beust selbst Baudenkmäler zu setzen. Häßliche und teure Klötze, mit denen wir jetzt leben müssen.

Inzwischen sitzt die CDU seit sechs Jahren in der Opposition. Zuletzt holte sie bei den Bürgerschaftswahlen am 15.02.2015 stolze 15,9%.
Aber auch nach so langer Zeit muß sich SPD-Mann Olaf Scholz mit dem extrem teuren CDU-Erbe herumschlagen.

 […..]  Hamburg hat sich beim Bau der Messehallen kräftig verkalkuliert! Statt die Gebäude direkt zu bezahlen, hat die Stadt einen Leasingvertrag abgeschlossen. Keine gute Idee: Am Ende zahlt Hamburg mehr als das Doppelte – rund 300 Millionen Euro zusätzlich!
Bei der Bilanzverkündung für das vergangene Jahr machte Messe-Chef Bernd Aufderheide keinen glücklichen Eindruck, als er auf die Leasing-Kosten angesprochen wurde.
Die belaufen sich auf rund 22 Millionen Euro jährlich – und versauen jede noch so schöne Umsatzsteigerung der Hamburg Messe und Congress GmbH (HMC). Hätte die Messe die Hallen selbst finanziert, würden die Zinsen für den Bau jetzt nur die Hälfte  betragen, so Aufderheide.
Tatsächlich zahlt Hamburg für Hallen und Grundstücke mehr als das Doppelte des eigentlichen Wertes. „Die damaligen Kosten der neu gebauten Hallen (A1 bis A4, B5, B6 und B7, Anm. d. Red) inklusive Grundstücke und weiteren Infrastrukturkosten lagen bei rund 364 Millionen Euro“, sagt eine Sprecherin der Wirtschaftsbehörde auf MOPO-Nachfrage.
Die Summe der Leasingaufwendungen würde deutlich höher ausfallen. Das bedeutet: Bis Ende des Leasingvertrages werden Gesamtkosten von rund 630 Millionen Euro fällig. Abschließende Kaufkosten von rund 83 Millionen kommen am Ende noch obendrauf.
Eingetütet wurde dieser „Spitzen“-Deal 2004 vom damaligen CDU-Senat unter Bürgermeister Ole von Beust. Neben den verschleuderten städtischen Immobilien, dem „Elphi“-Kostendebakel und dem Milliardengrab HSH Nordbank ein weiteres Finanz-Fiasko. […..]  

Liebe Wähler, man mag ja politisch unterschiedlicher Meinung sein, aber das Problem an den Unionspolitikern ist, daß sie einfach nicht mit Geld umgehen können.
Im Bund ist es leider auch nicht anders (Herdprämie, Maut,..).
Also bitte das nächste Mal wieder SPD wählen.

Dienstag, 21. März 2017

Man staunt.

CNN, von Trump als linksextreme Fake-News eingeschätzt, hält sich eine ganze Rotte rechtsextremer Trump-Fans als „political analysts“.
Ich traute meinen Augen kaum, als der volldebile Tradi-Katholiban Ex-Senator Rick Santorum vor einigen Wochen auf einmal mit einer „CNN senior political commentator“-Einblendung versehen wurde.
Noch viel unglaublicher ist aber, daß der ultrarechte Homo- und Frauenhasser nicht mal der Irrste unter den politischen Experten bei CNN ist.

Es gibt da jetzt auch ein Axel Jones-Double, dem man zwar einen Ritalin-Tropf verpasst hat, damit er nicht tobsüchtig grölend um sich schlägt wie das Original, aber geistig ist Jason Miller ganz auf Jones-Linie.

Miller ist nach Corey Lewandowski schon der zweite Trump-campaign manager, den CNN bezahlt.
Während Lewandowski wirklich das pure Böse repräsentiert und mit einer sagenhaften Perfidie auch wohlmeinende Konservative abschreckt, ist Miller mit einer solchen Blödheit geschlagen, daß er unfreiwillig immer wieder für großes Gelächter sorgt.

Gestern bei „Anderson Cooper 360“ forderte der Trumpsche Polit-Mops ein Ende der „russian-ties“-Untersuchungen; schließlich wisse man, daß Trump keine connections zu Russland habe.
Auf die erstaunte Frage Coopers woher man das wisse, erklärte Miller mit fester Stimme „weil Trump das gesagt hat!“
Immerhin, das ganze Panel lachte herzlich.

Aber springen wir kurz zurück. Gestern passierte in Amerika etwas für meine Begriffe extrem Erstaunliches.
Ich kann mich jedenfalls nicht an einen solchen Aufreger erinnern und staune, daß die deutschen TV-Medien darüber so gut wie gar nicht berichten.

FBI-Direktor James Comey und NSA-Chef Mike Rogers wurden über Stunden von dem Geheimdienstausschuss des Repräsentantenhauses unter Eid gegrillt.
Beide sagten außerordentlich klar, daß Trumps Beschuldigungen Obama habe ihn durch Mikrowellengeräte abhören lassen völliger Unsinn sind und bestätigten außerdem Untersuchungen des FBI gegen das Trump-Team aufgrund russischer Einflussnahme auf die Wahlen. Noch schlimmer; durch Trumps Beschuldigungen der britische GCHQ (Government Communications Headquarters) sei für diese Maßnahmen eingespannt worden, verärgerte das Weiße Haus den engste Verbündeten GB so massiv, daß der GCHQ sich öffentlich empört zu Wort meldete.


Nun sagen es FBI, NSA und Trumps eigenes Justizministerium öffentlich und unter Eid: Der Präsident ist ein Lügner.
Trump-Supporter Lord nennt es „americanese“, also lüge der Präsident auch nicht.


Noch während des Verhörs twitterte das Weiße Haus wahrheitswidrig, das FBI entlaste Trump. Trump is so gangster!
Sein Pressesprecher Sean Spicer erklärte anschließend, die FBI-Vorwürfe an Paul Manafort wären irrelevant, weil dieser kaum Verbindung zu Trump gehabt habe.
Angesichts der Tatsache, daß Manafort Trumps oberster Wahlkampfmanager war, ist das selbst für Spicer-Verhältnisse eine sehr dreiste Lüge.

Trump-Supporterin Palin weiß allerdings einen Ausweg.

Sarah Palin calls on Trump to dump James Comey over alleged Clinton ties.

Man könnte fast wieder an eine funktionierende Demokratie in den USA glauben, wenn man das vorbildliche und höchst beeindruckende Eingangsstatement des 56-Jährigen Adam Schiff aus Kalifornien anhört.
Er ist der oberste demokratische Abgeordnete des gestern tagenden Geheimdienstausschuss des Repräsentantenhauses.

Ich empfehle dringend sich das Statement anzuhören.


Alternativ dazu gibt es noch eine neunminütige Zusammenfassung von CNN.


[….] Donald Trump ist ein Meister des "Gaslighting". Er lügt, um jedes Gefühl für die Wahrheit zu zerstören. Er führt in die Irre, um einem den Orientierungssinn zu vernebeln. Es sind die klassischen Manipulationstricks von Autokraten, die einen in den politischen Wahnsinn treiben oder zumindest so viel Chaos säen sollen, dass nur noch ein Wort zählt - das der Manipulatoren.
[….] Im Herbst noch hatten Trumps Trolle die Demokratin Hillary Clinton als unwählbar beschimpft, weil sie wegen ihrer E-Mail-Affäre ins Fadenkreuz der FBI-Fahnder geraten war. "Das allein sollte sie disqualifizieren", tönte der Top-Republikaner Reince Priebus damals. Jetzt, als Trumps Stabschef, hat er plötzlich eine ganz andere Meinung zu solchen FBI-Ermittlungen.
[….] Schamlos instrumentalisierte Trump schon seine rassistische "Birther"-Lüge, mit der er Obamas US-Geburt und damit dessen Legitimität als Präsident in Zweifel zog. Oder die doppelte Lüge, er habe im November einen Erdrutschsieg hingelegt, trotz millionenfachen Wahlbetrugs zu seinen Lasten. Oder die Lüge, seine Amtseinführung habe die größte Menschenmasse aller Zeiten angezogen.
[….] Dabei ist völlig egal, wie durchsichtig diese Lügen sind, ob Trump sie selbst glaubt oder ob er sie kalkuliert einsetzt. Hauptsache, er wiederholt sie so oft, bis sich genug Fetzen festgesetzt haben im Bewusstsein seiner Anhänger, die ihre Informationen nur von Trumps Twitter-Konten und dem konservativen US-Sender Fox News bekommen. Ist das Ziel erreicht, lässt er die Lügen genauso schnell wieder fallen.
Auf der Strecke bleibt nicht nur die Glaubwürdigkeit Trumps. Auf der Strecke bleibt vor allem die Glaubwürdigkeit der USA. [….]

Wie soll man es noch in Worte fassen?


Es ist wirklich Schilda hoch zehn was wir in Washington vorgeführt bekommen.
Natürlich ist es schlimmer als Watergate.
Der Unterschied zur damaligen Mega-Affäre, die 1974 zum Rücktritt des US-Präsidenten Nixon führte, ist aber, daß es damals republikanische Abgeordnete gab, die selbst nicht durch und durch verlogene Fanatiker waren. Sie stellten sich gegen den eigenen Präsidenten, als dieser der Lügen und kriminellen Machenschaften überführt wurde.

Das ist heute ganz anders. Eine absolut erbärmliche Linken-hassende Lügenbande sitzt für die GOP im Parlament. Sie sind von der Lobby hochbezahlte Verschwörungstheoretiker, die sich hart gegen die Realität wenden.
Trump hat sie an die Macht gebracht. Niemals werden sie irgendetwas tun, das am Ende womöglich den Demokraten und dem amerikanischen Volk zu Gute käme, nur weil es Wahrheit und Anstand verlangen.

Bis auf ganz wenige Ausnahmen gibt es unter aktiven republikanischen Politikern keine ehrlichen oder gar intelligenten Menschen mehr.
Wäre dem so, hätten sie nach diesen 60 Tagen schon längst ein Amtsenthebungsverfahren gegen diesen parasitären kriminellen Lügner in Gang gesetzt.

Es braucht schon Menschen außerhalb der Partei, um etwas Realitätssinn zu generieren.
So geschah es gestern als der CIA-Counterterrorist analyst Philip Mudd zu den Entwicklungen im Weißen Haus gefragt wurde und sich kaum noch beherrschen konnte.

Montag, 20. März 2017

Anal-Soldaten.



Was ist das bloß mit diesen männerbündnerischen Clubs, daß die alle früher oder später pseudohomosexuelle Praktiken anfangen, um sich gegenseitig zu quälen?

Knastschwul zu sein, kann man mit einiger Phantasie noch verstehen. Immerhin handelt es sich da um ein völlig frauenfreies Biotop, in dem auch noch überdurchschnittliche viele Menschen Gewalt nicht abgeneigt sind.

Das ist nicht zu vergleichen mit dem Vatikan oder katholischen Priesterseminaren. Da ist die wahrscheinlich deutlich über 50%ige Schwulenquote freiwillig. Wenn in St. Pölten die „Bubenspielchen“ mit Knutschereien unter den Alumnen begannen, so war das keine Notlösung, der dem Mangel an Frauen geschuldet war, sondern die zukünftigen Priester haben sich aktiv um ein Umfeld bemüht, in dem sie keinesfalls heterosexuellen Sex haben können.

In Afrika sind Männer-Vergewaltigungen durch Armee-Angehörige offenbar an der Tagesordnung.

[….] Im Gegensatz zu den Medienkampagnen über die Vergewaltigungen von Frauen in Kriegsgebieten wird die sexuelle Gewalt an Männern durch Soldatinnen und Soldaten explizit verschwiegen, obwohl das quantitative Ausmaß seriösen Schätzungen zufol­ge um ein Vielfaches höher ist. Während bei Frauen auch eindeutige Begriffe wie „Vergewaltigung“ verwendet werden, wird die sexuelle Gewalt gegen Männer durch Begriffe wie „Kulturelle Destabilisierung“ kaschiert und damit der bewußten Wahrneh­mung entzogen. Dabei sind Männer in kriegerischen Auseinandersetzungen immer schon bevorzugt an den Genitalien gefoltert, durch Verstümmelungen gedemütigt oder durch Vergewaltigung und sexuellen Mißbrauch beschämt und traumatisiert worden. Männer und die Integrität männlicher Sexualität scheint allerdings – wie immer – nicht einmal ansatzweise schützenswert zu sein.
Sexuelle Gewalt gegen Männer wird weltweit als Kriegswaffe eingesetzt – doch kaum jemand spricht über die grausamen Taten. Gerade den Opfern fällt es schwer, das Tabu zu brechen und ihre Erlebnisse in Worte zu fassen: Ein Mann, er heißt Job, hält seinen Kopf zwischen den Händen und blickt beschämt auf den Boden, als er leise und traurig zu sprechen beginnt: „Ich wurde von Soldaten festgenommen und ins Gefängnis gebracht. Dort fesselten zwei Soldaten meine Hände und Beine und vergewaltigten mich, einer nach dem anderen.“ [….]

Sexuelle Gewalt gegen Männer durch US-Soldaten kennen wir natürlich auch aus Abu Ghuraib, Bagram und Guantanamo.

Homo-Vergewaltigungen werden auch immer wieder aus der russischen Armee berichtet. Dort führt das berüchtigte und ultra-brutale Großvater-System unter den Wehrpflichtigen zu mehren Suiziden jeden Tag.

[Um] Andrej Sytschow […..das] Leben zu retten, mussten die Ärzte beide Beine und seine Genitalien amputierten.
Gewalt unter Kameraden gehört zur russischen Armee wie Gleichschritt und Schießübungen. Erpressung, Prügel, Folter und Vergewaltigung sind an der Tagesordnung. Die Soldaten sind sich selbst die größten Feinde.
Der Volksmund nennt die Misshandlungen von Rekruten durch ältere Soldaten "Djedowschtschina", "Herrschaft der Großväter". Wer Erniedrigung und Schmerz im ersten Dienstjahr übersteht, gibt diese Grausamkeiten an nachfolgende Rekruten weiter. [….] Das Komitee der Soldatenmütter, eine Menschenrechtsorganisation, die gegen die Missstände kämpft, registriert jedes Jahr etwa 2000 Todesfälle in der Armee - in Friedenszeiten. Ein großer Teil lasse sich auf Misshandlungen zurückführen. Im vergangenen Jahr haben nach Angaben der Militärstaatsanwaltschaft 341 Soldaten ihrem Leben freiwillig ein Ende gesetzt.
Auslöser soll nach Expertenmeinung auch hier in den meisten Fällen die brutale Quälerei gewesen sein. Die Dunkelziffer der Gewaltfälle dürfte noch weit höher liegen. [….]

In Deutschland gibt es "Djedowschtschina" vermutlich nicht in dieser extremen Form und in Amerika bringen sich die Soldaten statt während der Grundausbildung, überwiegend erst nach den Militäreinsätzen selbst um.

Innerhalb der US-Armee gibt es jährlich rund 20.000 Vergewaltigungen. Da allerdings auch Frauen „dienen“, stellen sie 90% der Opfer.

Von den aktiven US-Soldaten begeht durchschnittlich einer pro Tag Suizid. Nach der Dienstzeit steigt die Selbstmordrate um das 20-fache.

[….] Roughly 20 veterans a day commit suicide nationwide, according to new data from the Department of Veterans Affairs — a figure that dispels the often quoted, but problematic, “22 a day” estimate yet solidifies the disturbing mental health crisis the number implied.
In 2014, the latest year available, more than 7,400 veterans took their own lives, accounting for 18 percent of all suicides in America. Veterans make up less than 9 percent of the U.S. population. [….]

Ganz offensichtlich haben Soldaten untereinander eine sehr fragwürdige Art miteinander umzugehen.

Bei Ron Leshem habe ich von einem ganz anderen Umgangston unter Israelischen Soldaten gelesen. Die Hierarchie wird weniger zelebriert und so können einfache Soldaten mit hohen Offizieren locker kommunizieren.
Ich erinnere mich an rührende Szenen, als im Libanonkrieg die in „Wenn es ein Paradies gibt“ beschriebene Einheit kontinuierlich von den Golanhöhen aus beschossen wird und sich junge Rekruten so sehr fürchten, daß sie in den Armen ihres Vorgesetzten einschliefen.
Ob das repräsentativ ist, weiß ich nicht.

Von der deutschen Bundeswehr liest man hingegen jedes Jahr neue Quäl-Geschichten, in denen mit Vorliebe anale Methoden angewendet werden.

[….] Fallschirmjäger: Obst in den Po und Paddel drauf!
In einer Zweibrücken Kaserne ist es äußerst unappetitlich zugegangen: Fallschirmjäger sollen sich auf einer Feier Obst in den Hintern geschoben und mit einem Paddel drauf gehauen haben. Wegen dieser Vorfälle wird die Kompanie nun von ihrem Kongo-Einsatz entbunden. […..]

[…..]  Das Amtsgericht Zweibrücken hat im Prozess zur "Dörrobst-Affäre" um obszöne Aufnahmerituale in einer Kaserne den angeklagten Hauptmann zu einer Geldstrafe in Höhe von 2000 Euro verurteilt.
Der Richter sah es als erwiesen an, dass der ehemalige Kompaniechef das "entwürdigende Verhalten" seiner Untergebenen auf einer Feier geduldet habe. […..] 

[…..] Schon wieder schockiert ein Skandal die Bundeswehr: Bei den Gebirgsjägern im oberbayerischen Mittenwald sind junge Soldaten mit entwürdigenden Mutproben und Aufnahmeritualen schikaniert worden. Sie mussten bis zum Erbrechen Alkohol trinken und rohe Schweinsleber essen, um in der internen Hierarchie aufsteigen zu können. [….]

 [….] Nach SPIEGEL-Informationen bestätigten interne und bisher geheim gehaltene Ermittlungen, dass bei der Ausbildung von Sanitätern, im Militärjargon "Combat First Responder" genannt, offenbar sexuell-sadistische Praktiken an der Tagesordnung waren. [….] Demnach fesselten sich die Soldaten gegenseitig an Stühle, mussten stundenlang so verharren und wurden mit Wasserschläuchen abgespritzt. [….] Statt einer professionellen Armee, die für junge Menschen eine interessante Karriere bietet, erhält die Bundeswehr durch die Vorgänge in der Staufer-Kaserne wieder das hässliche Image einer männergeprägten Chauvinisten-Truppe, in der Rituale wie Erniedrigung bis hin zu den sexuell-sadistischen Ausbildungsmethoden weiterhin Platz haben und von den Vorgesetzten nicht geahndet werden. [….]

Sexuelle Übergriffe bei Gebirgsjägern
 [….] Nach den Vorfällen in der Bundeswehr-Kaserne in Pfullendorf wird ein weiterer Fall bekannt, in dem Soldaten einem Kameraden gegenüber übergriffig geworden sind. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung soll ein Soldat bei den Gebirgsjägern in Bad Reichenhall unter anderem durch Vorgesetzte sexuell belästigt und diskriminiert worden sein.
[….] Laut Ministerium handelte es sich dabei um eine Kompanie des Gebirgsjägerbataillons 231 in Bad Reichenhall. "Dort sei er zwischen November 2015 und September 2016 durch Mannschaftssoldaten und einige Vorgesetzte (Ausbilder) seines Zuges mehrmals diskriminiert sowie verbal und tätlich sexuell belästigt und genötigt worden" [….] Laut Ministerium laufen derzeit Ermittlungen gegen 14 Beschuldigte, davon zwei Feldwebel, zwei weitere Unteroffiziere und zehn Mannschaftssoldaten. [….] Ein Sprecher des Ministeriums betonte auf Anfrage, es handele sich um einen von zahlreichen Einzelfällen aus der Vergangenheit. [….]

Ich möchte hier noch einmal klarstellen, daß ich moralisch keinerlei Einwände gegen analen Sex habe. Es ist völlig in Ordnung, wenn die Geistlichen im Vatikan es sich mit Freude gegenseitig besorgen.
Wenn es sich dabei aber um ein Demütigungsritual unter Zwang handelt, ist es kein Sex, sondern Gewalt.
Dafür gibt es erstens keinerlei Rechtfertigung, aber zweitens stellt sich die Frage wieso so viele Uniformierte darauf abfahren.