Dienstag, 16. Mai 2017

Ausländerkriminalität

Ich bin Ausländer.

Wenn mir kalt ist, drehe ich die Heizung auf. Oder ich öffne den mit viel mehr als zum Leben notwenigen Klamotten gefüllten Kleiderschrank und nehme irgendwas zum Überziehen raus. Ich könnte mich auch ins Bett legen und eine weiche Bettdecke über mich ziehen.
Habe ich Hunger, kann ich zum Kühlschrank gehen und mir etwas zubereiten. Oder ich gehe in eins der Restaurants in der Nachbarschaft und wenn ich dazu auch keine Lust habe, kann ich unter Dutzenden Lieferdiensten aussuchen, die mir binnen einer halben Stunde das bringen worauf ich Appetit habe.
Geht mir das Geld aus, muß ich nur 100 m zum nächsten Automaten gehen und ziehe dort Neues heraus. Ja, das Bankkonto könnte leer sein, aber auch in dem Fall bliebe mir die Möglichkeit das Konto zu überziehen. Zur Not geht man in die Filiale und bittet um einen Kredit.
Vermisse ich meine Verwandten in Amerika, kann ich sie jederzeit anrufen und so lange mit ihnen sprechen wie ich will. Auch wenn ich sie besuchen wollte, wäre das unkompliziert. Eine halbe Stunde fährt man zum Flughafen; die Flüge gehen mehrfach täglich.

Würde ich eins meiner Bedürfnisse angesichts der beschriebenen Optionen erfüllen, indem ich jemand das Portemonnaie stehle oder irgendwo einbreche, wäre das nicht nur kriminell, sondern auch höchst unmoralisch, weil ich anderen schade und es dafür keine Entschuldigung gäbe.

Gegen Gesetze zu verstoßen, ist kriminell, aber nach meiner subjektiven Ansicht nicht immer unmoralisch. Das betrifft Gesetzesverstöße, bei denen ich keinem Dritten schade, indem ich einen Joint rauche oder Gott lästere. Man kann durch Gesetzesverstöße auch Menschen helfen, regelrecht moralisch dazu gezwungen sein (Stichwort Sterbehilfe).

Das bisher gesagt gilt auch für Deutsche, aber zusätzlich habe ich noch einen ganzen Katalog von möglichen Verstößen gegen spezielle nur Ausländer betreffende Regelungen, die mich kriminell machen könnten. Zum Beispiel gibt es das Aufenthaltsgesetz, Kapitel 9 - Straf- und Bußgeldvorschriften (§§ 95 - 98), mit empfindlichen Strafen.       Es gibt das Ausländerbeschäftigungsgesetz, § 28 AuslBG Strafbestimmungen und jede Menge mehr Urteile bezüglich des Ausländergesetzes.

Kriminalität von Migranten und „Biodeutschen“ kann man zwar vergleichen, aber man müßte die spezifischen Bestimmungen herausrechnen, gegen die ein Deutscher gar nicht verstoßen kann, weil sie für ihn nicht gelten.

Problematisch an solchen Vergleichen ist außerdem der soziale Status. Je weniger finanzielle Mittel man hat, desto größer die Wahrscheinlichkeit kriminell zu werden. Das gilt natürlich insbesondere für die Hunderttausenden Wartenden, über deren Aufenthaltsstatus nicht entschieden ist und die weder eine Arbeitserlaubnis haben, noch Niederlassungsfreiheit genießen.
Noch schlimmer trifft es diejenigen Migranten, die aus purer Not „untergetaucht“ sind und gar keinen Aufenthaltstitel haben und daher auch keinerlei legale Beschäftigung nachgehen können.

Wer solchen Menschen in Not hilft, macht sich selbst schon strafbar.

[…..] Pfarrer zum Verhör geladen. Flüchtlinge mit besonders schwierigem Schicksal suchen im Angesicht von Abschiebung den Schutz der Kirchen. In Bayern aber eröffnen Staatsanwaltschaften immer häufiger Ermittlungsverfahren gegen Pfarrer und Pastoralreferenten wegen angeblicher Beihilfe zum illegalen Aufenthalt. Das kritisierte die Opposition heute im Landtag. […..]

Was also tun, wenn man als 15-Jähriger Afghane oder 16-Jähriger Iraker in Athen strandet, dessen Eltern entweder bei einem IS-Anschlag weggesprengt wurden, oder hungernd mit sieben kleineren Kindern in Kandahar sitzen und man deren einzige Hoffnung ist?

Nach zwei Jahren „Flüchtlingskrise“ befindet sich das Management der EU immer noch im Chaos. Die minderjährigen unbegleiteten Flüchtlinge in Griechenland schlüpfen durch alle Maschen. Es gibt keine ausreichende Betreuung.

Wie so oft sind die bereits geborenen Kinder den christlichen Regierungschefs offenbar herzlich egal.
Schließlich exportieren wir auch lieber Waffen, als die 10.000 bis 20.000 jeden Tag verhungernden Kinder zu ernähren.

Das gibt es auch in der EU.
Für die Jungs im Athener Viktoria-Park heißt es, entweder verhungern oder Prostitution. Sollen sie sich doch von griechischen Geronten vögeln lassen – Hauptsache sie kommen nicht hierher und versauen Merkels CDU die Wahlchancen. Denn der deutsche Michel will nicht noch mehr von solchen Kindern aufnehmen.

Bundeskanzlerin: "Ich betreibe Politik auf Basis christlicher Werte"

HH Abla: Kommen Sie nur als Bundeskanzlerin zum Kirchentag oder auch als Christin und Protestantin?

Merkel: So trenne ich das nicht. Ich betreibe Politik auf der Basis meines christlichen Menschenbildes. Mein Glaube vermittelt mir Maßstäbe für meine Entscheidungen, nicht nur für die privaten. […]

HH Abla: Welches war Ihr bisher eindrucksvollstes Kirchentags-Erlebnis?

Merkel: Ich besuche seit vielen Jahren Kirchentage, die Faszination kann ich nicht auf ein einziges Erlebnis beschränken. Mich beeindruckt immer wieder, mit welcher Ernsthaftigkeit und Freude Menschen bei Kirchentagen diskutieren und beten. […]
Uns ist die Schöpfung anvertraut. Wir müssen uns deshalb immer wieder fragen, wie wir mit ihr umgehen dürfen, umgehen müssen. Unsere Verpflichtung ist es, die Schönheit und den Reichtum der Erde und damit auch die Lebensgrundlagen der gesamten Menschheit langfristig zu bewahren. Wir selbst sind aber auch Geschöpfe Gottes. Das heißt, wir führen ein Leben in Gemeinschaft, in gegenseitiger Verantwortung füreinander. […]  Für mich - wie gesagt - ist das christliche Menschenbild Grundlage meines politischen Handelns, insbesondere wenn es um den Schutz des menschlichen Lebens geht, ob am Anfang oder am Ende.

Übersetzt in die Praxis von 2017 bedeutet dies, daß sich Myriaden minderjährige Flüchtlinge in Europa prostituieren müssen, daß Zehntausende Kinder von ihren Eltern getrennt werden, weil Christen-Merkel aktiv Familien kaputt macht.

Ist Mohammed aus Afghanistan in einer griechischen Winternacht kalt, muß er frieren. Hat er kein Geld, wird ihm keiner etwas geben.
Will er essen, muß er mit alten Daddys vögeln.
Er ist das perfekte Opfer, weil er sich als Illegaler nirgendwo beschweren kann.

[….] Er ist 17 Jah­re alt, aus Af­gha­nis­tan, sei­ne El­tern hat er bei ei­nem An­schlag ver­lo­ren, […..]  Und so rollt Mo­ham­mad sich nun jede Nacht in ei­ner Ecke des Vik­to­ria-Plat­zes un­ter ei­ner De­cke zu­sam­men. Sei­nen ein­zi­gen Be­sitz hält er dann an sich ge­presst: ei­nen gel­ben Um­schlag, dar­in sei­ne Registrierungspapiere. Er hat im No­vem­ber 2016 auf Les­bos Asyl be­an­tragt. Das Da­tum für sein In­ter­view bei der Asyl­be­hör­de: 4. Ja­nu­ar 2018. [….]
 Die Prostituti­on boomt, weil das Sys­tem ver­sagt. Weil Grie­chen­land nicht die Mit­tel hat, um die min­der­jäh­ri­gen Flücht­lin­ge zu be­treu­en. Weil Cha­os herrscht bei der Ab­ar­bei­tung der Asyl­an­trä­ge und weil die eine Be­hör­de nicht weiß, was die andere tut. Und weil, auch das ge­hört dazu, die Jun­gen den Miss­brauch an­zei­gen müss­ten, da­mit ei­ner ih­rer Kun­den ver­folgt wer­den könn­te.
"Ich muss durchhalten, bis ich genug Geld habe, und dann wird dieser Albtraum zu Ende sein."
Mehr als 6500 Be­rich­te über Miss­brauch, se­xu­el­le Aus­beu­tung und an­de­re Ar­ten von Überg­rif­fen auf min­der­jäh­ri­ge Flücht­lin­ge sind seit An­fang 2016 bei Chris­tos Hom­bas ein­ge­gan­gen, der für Ekka ar­bei­tet, eine Agen­tur des Sozialministeriums. [….]
(DER SPIEGEL, 13.05.2017)

Leider bin ich zunehmend isoliert mit meiner Ansicht, daß wir als EU moralisch dazu verpflichtet sind alle diese Kinder aufzunehmen, adäquat zu versorgen und auch ihre Eltern, soweit sie noch leben, dazu zu holen.

AfD und CSU betreiben Hetze gegen die Illegalen, obwohl es nicht nur humanitär geboten wäre ihnen zu helfen, sondern auch der deutschen Wirtschaft hülfe.
Merkels CDU ist ebenfalls längst auf „Schotten dicht!“ umgeschwenkt; ihr CDU-Innenminister verbreitet aufwiegelnde Lügen über Heimatvertriebene.
FDP-Führer Christian Lindner befindet sich längst auf braunen Kurs, macht ebenfalls Stimmung gegen Ausländer. Lindner redet so rechts, daß ihn sowohl Jürgen Trittin, als auch Peter Tauber mit dem rechtspopulistischen Alexander Gauland verglichen.
Bei den Linken ist es Sahra Wagenknecht, die mit Sprüchen wider des nicht existenten Gastrechtes xenophobe Stimmung macht.
Auch bei den Grünen ist es neben Palmer und Kretschmann der Parteichef Cem Özdemir selbst, der sich zumindest ausländerunfreundlich präsentiert.
Da bleibt schließlich nur noch meine Partei, die SPD, die gerade so ein Arschvoll bekommen hat, als NRW stramm nach rechts rückte – 16 Landtagssitze für die AfD und trotzdem reicht es noch in dem einst roten Land für eine schwarzgelbe absolute Mehrheit!
Was tut die SPD also jetzt? Wird auch ein bißchen ausländerfeindlich.

[….] SPD will straffällige Ausländer „unverzüglich abschieben“ […..]

Nun ist es soweit, es gibt keine Parlamentspartei mehr, die meine Meinung teilt.

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